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Was kostet ein Mini-BHKW?

Die Preise für ein Mini-BHKW richten sich in erster Linie nach der Leistungsklasse des Gerätes. Je höher die Leistung, desto höher auch der Preis. Als Anhaltswert können 30.000 Euro genannt werden – ohne Installation und Pufferspeicher. Die Lebensdauer kann mit über 20 Jahren angesetzt werden – vorausgesetzt, man „gönnt“ der Anlage eine regelmäßige Wartung und Pflege. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) legt die Zuschüsse fest, wobei sich die Förderhöhe wiederum nach der Leistung richtet.

Bei der Frage nach den Kosten muss auch ein Auge auf die Einsparpotentiale gelegt werden. Denn ein BHKW wandelt bis zu 90 Prozent des eingesetzten Brennstoffes in Nutzenergie um. Je nach Betriebsdauer und Leistung ist eine Amortisation schon nach wenigen Jahren realistisch. Dann wirft ein BHKW nicht selten einen satten Gewinn für den Betreiber ab.

 

Die Einspeisevergütung sinkt: Wo bleibt da die Rendite?

Zugegeben: Der Staat hat sich von den ursprünglich sehr hohen Einspeisevergütungen verabschiedet und fördert den „Strom vom Dach“ längst mit weit geringeren Beträgen als zu Beginn des Photovoltaik-Booms. Dennoch lohnt sich eine Anlage aus mehreren Gründen: Die Preise für Qualitäts-Module sind in den letzten Jahren stark gesunken, was sich positiv auf die Anschaffungskosten niederschlägt. Dann kommen die Möglichkeiten des Eigenverbrauchs dazu und vor allem die inzwischen längst ausgereifte Technologie der heutigen Batteriespeicher-Systeme. Wer sich hier die aktuell 22 Prozent Investitionskostenzuschuss holt und dann rechnet, wird feststellen: PV rechnet sich mehr denn je. Aber: Alle Komponenten müssen aufeinander abgestimmt und exakt berechnet werden – durch den Fachbetrieb natürlich.

 

Staatliche Förderung für PV-Anlagen

Die PV-Installation wird über recht günstige Kredite der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) staatlich gefördert. Nicht nur der Kauf wird dabei unterstützt, sondern auch der Aufbau und die Erweiterung gebrauchter Anlagen, wenn sich mit der Modernisierung eine Leistungssteigerung erreichen lässt. Der Zinssatz hängt von mehreren Faktoren ab wie der Bonität des Kreditnehmers oder der Laufzeit des Kredits. Zusätzlich gibt es regionale Fördertöpfe der Länder, Städte und Gemeinden.

 

Gemeinde Halsbach mit Top-Energiebilanz

Für die Passauer Neue Presse war es fast eine halbe Seite wert: Die kleinste Gemeinde im Landkreis Altötting verbraucht nur ein Siebtel des produzierten Stroms selbst, wie der Förderverein in seiner Jahresversammlung stolz verkündete. Aus dem Netz bezog man 2.075 Megawattstunden, speiste aber innerhalb eines Jahres 14.294 Megawattstunden ein. Die Förderung weiterer Projekte ist das Ziel des Vereins, der in den letzten beiden Jahren ein Batteriespeicher-System und eine Solaranlage mit Pelletsheizung mit 1.200 Euro unterstützte. Der Vorsitzende des Vereins monierte den „Förderdschungel“ und ermunterte die Bewohner gleichzeitig, in erneuerbare Energien zu investieren.

 

10.000-Häuser-Programm in Bayern

Im Rahmen des „Energie Bonus Bayern“ werden innovative Bauherrn in mehrfacher Hinsicht finanziell unterstützt, wenn sie sich für intelligente Heiz- und Speichersysteme entscheiden. Dabei kann die Form der Speicherung frei gewählt werden. Der Hausherr kann also überschüssigen PV-Strom in Batterien speichern oder aber Wärme in einem sehr gut gedämmten und großvolumigen Warmwasserspeicher. Der „Technik Bonus“ wird unter anderem für den Einbau von Wärmepumpen-Systemen bereitgestellt und beträgt 2.000 bis 2.500 Euro. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung sind es 3.000 Euro und bei der netzdienlichen Photovoltaik (Speichersystem mit Energiemanagementsystem) zwischen 2.000 und 8.000 Euro.

 

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